Zum Inhalt springen
QRflick

QR-Grundlagen

QR-Code-Begriffe, einfach erklärt.

Die Begriffe, die dir beim Erstellen, Gestalten und Drucken von QR-Codes begegnen – jeweils in ein, zwei Sätzen erklärt.

Ein Holzschreibtisch mit Laptop, aufgeschlagenem Notizbuch und Tasse an einem Fenster mit Blick auf eine Küstenstadt.
BeispielvorschauQRflick

Kurz gesagt

Ein QR-Code ist ein quadratischer, zweidimensionaler Barcode, den Handys mit der Kamera lesen. Er speichert Text, etwa eine Webadresse, in einem Raster aus dunklen und hellen Quadraten, den sogenannten Modulen. QR-Codes wurden 1994 von DENSO WAVE erfunden, das bis heute die Marke QR Code hält.

Fehlerkorrekturstufen von QR-Codes
FehlerkorrekturstufeAnteil des Codes, der beschädigt sein darfTypischer Einsatz
L (Low) Etwa 7 % Saubere Bildschirme und kleine, einfache Codes
M (Medium) Etwa 15 % Die meisten gedruckten Codes; eine gute Standardwahl
Q (Quartile) Etwa 25 % Codes mit kleinem Logo oder auf rauen Oberflächen
H (High) Etwa 30 % Codes mit grösserem Logo oder Verschleiss im Freien

Im Detail: QR-Code-Begriffe, einfach erklärt

Was ist ein statischer QR-Code?

Ein statischer QR-Code speichert seinen Inhalt direkt im Muster: eine Webadresse, WLAN-Daten oder eine Kontaktkarte. Er funktioniert ohne Dienst dazwischen, aber der Inhalt lässt sich nach dem Druck nicht ändern.

Was ist ein dynamischer QR-Code?

Ein dynamischer QR-Code speichert einen Kurzlink, den ein Dienst betreibt. Der Dienst leitet jeden Scan zu einem Ziel weiter, das du jederzeit ändern kannst, und kann Scans zählen. Der Code funktioniert nur, solange dieser Dienst und der Link aktiv bleiben.

Was ist ein Kurzlink?

Ein Kurzlink ist eine kurze Webadresse, die auf eine längere weiterleitet. Dynamische QR-Codes nutzen Kurzlinks, und du kannst sie auch allein in E-Mails, Posts oder im Druck teilen.

Was ist die Ruhezone?

Die Ruhezone ist der leere Rand um einen QR-Code. DENSO WAVE gibt für einen Standard-QR-Code vier Module auf jeder Seite vor. Ohne sie finden Handys schwerer, wo der Code beginnt.

Was ist ein Modul?

Ein Modul ist ein Quadrat im QR-Raster. Je mehr Daten ein Code enthält, desto mehr Module braucht er, und bei gleicher Druckgrösse wird jedes Modul kleiner.

Was sind Positionsmarkierungen?

Positionsmarkierungen (Finder Patterns) sind die drei grossen Quadrate in den Ecken eines QR-Codes. Sie zeigen dem Handy, wo der Code ist und wie herum er liegt. Designer nennen sie Augen oder Eckmarkierungen; ihre Form lässt sich gestalten, solange sie klar sichtbar bleiben.

Was ist Fehlerkorrektur?

Fehlerkorrektur fügt redundante Daten hinzu, damit ein Handy einen Code auch dann lesen kann, wenn er teilweise beschädigt, verschmutzt oder von einem Logo verdeckt ist. Höhere Stufen gleichen mehr Schäden aus, machen den Code aber dichter.

Was ist eine QR-Code-Version?

Die Version ist die Grösse des Rasters, von Version 1 (21 × 21 Module) bis Version 40 (177 × 177 Module). Längere Inhalte brauchen eine höhere Version, die wiederum einen grösseren Druck braucht, um leicht scanbar zu bleiben.

Was ist eine vCard?

Eine vCard ist ein Standardformat für Kontaktdaten. Mit einem vCard-QR-Code speichern Menschen Name, Telefon, E-Mail und Firma mit einem Scan in ihren Kontakten.

Was ist NFC?

NFC (Near Field Communication) lässt ein Handy einen kleinen Chip in einer Karte oder einem Sticker durch Berühren lesen. Eine NFC-Visitenkarte kann dieselbe Seite öffnen wie ein QR-Code, für alle, die lieber tippen.

Was sind UTM-Parameter?

UTM-Parameter sind Kennzeichnungen am Ende einer Webadresse, etwa utm_source=poster, damit Analyse-Tools erkennen, aus welcher Kampagne ein Besuch kam. Dynamische QR-Codes können sie für dich ans Ziel anhängen.

PNG oder SVG?

PNG ist ein Bild aus Pixeln: gut für Bildschirme und kleine Drucke in der exportierten Grösse. SVG ist eine Vektordatei, die in jeder Grösse scharf bleibt – Druckereien bevorzugen sie für grosse Schilder und Verpackungen.

Fragen und Antworten

Kann ein QR-Code ein Logo in der Mitte haben?

Ja. Das Logo verdeckt einige Module, und die Fehlerkorrektur stellt die fehlenden Daten wieder her. Halte das Logo klein, nutze eine höhere Fehlerkorrekturstufe und teste den Code vor dem Druck.

Laufen QR-Codes ab?

Statische QR-Codes laufen nie ab, auch wenn die Seite, die sie öffnen, verschwinden kann. Dynamische QR-Codes funktionieren, solange der Dienst und der Link dahinter aktiv bleiben.

Wie klein darf ein QR-Code sein?

Das hängt davon ab, wie viele Daten er enthält und aus welcher Entfernung gescannt wird. Drucke einen Test in Originalgrösse und scanne ihn aus der realen Entfernung mit mehr als einem Handy.

Von QRflick · Geprüft von Haroon, Mitgründer von HS Digital · · So entstehen diese Ratgeber

Deine nächste Verbindung wartet.
Mach deinen nächsten Scan
zum Anfang von etwas.

Dein nächster Kunde sucht vielleicht schon. Mach es leicht, dich zu finden.

Ersten QR-Code kostenlos erstellen Keine Kreditkarte. Kein Ablaufdatum. Nur Möglichkeiten.